Gondwanaland Kreisstadt-Leipzig

Stadt und Zoo gehen davon aus, dass 2011 – im Eröffnungsjahr von Gondwanaland – mit einem erheblichen Besucherzuwachs zu rechnen ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand reisen 60 Prozent der Besucher mit dem eigenen PKW an, 21 Prozent mit der Straßenbahn, neun Prozent gehen zu Fuß und zwei Prozent kommen mit dem Fahrrad.

In ämterübergreifenden Arbeitsgruppen, in denen unter anderen auch der Zoo, die Polizei, die LVB und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) vertreten waren, wurden entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes erarbeitet.

Neben dem Ausbau der Emil-Fuchs-Straße zwischen Löhrstraße und Leibnizstraße als Teil des Tangentenvierecks Nord und der Pfaffendorfer Straße direkt vor dem Zoo und Gondwanaland – inklusive Rad- und Gehwege – sowie der Erweiterung des Parkhauses am Zoo durch einen Anbau mit 795 Stellplätzen sind dies vor allem verkehrsorganisatorische Maßnahmen. Wichtig ist auch der Aufbau eines Mobilitätsmanagements. Durch die Schaffung attraktiver Angebote sowie durch ein entsprechendes Marketing sollen die Zoobesucher verstärkt zur Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs statt des Autos ermutigt werden, wobei auch eine Kombination von Eintrittskarte und MDV-Ticket geprüft wird. Dazu laufen derzeit Gespräche zwischen Stadt, Zoo, LVB und MDV.

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