Hochwassermeldungen Kreisstadt-Dessau
10.02.2006 Alarmstufe II für Mulde aufgehoben- Stadt Dessau dankt Einsatzkräften -
Auf Grund der entspannten Situation bezüglich des Muldehochwassers hat der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft für die Stadt Dessau heute Alarmstufe II aufgehoben und auf Alarmstufe I reduziert. Die ursprünglich erwarteten Wasserstandshöhen traten nicht ein. Dennoch wird die Mulde auch in den kommenden Tagen noch auf höherem Niveau als üblich fließen.
Die Stadt Dessau bedankt sich bei allen Helfern für die gezeigte Einsatzbereitschaft.
09.02.2006 Muldehochwasser erreicht in Dessau Alarmstufe II
- Deichwächter haben Kontrollgänge aufgenommen -
Alarmstufe II hat heute der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft für die Mulde bei Dessau ausgerufen, nachdem bereits am Bad Dübener Messpegel die entsprechenden Richtwerte überschritten worden waren. Der rasche Anstieg geht auf das Tauwetter und vermehrte Niederschläge zurück, zudem behindert Eis den zügigen Abfluss.
Während an den Pegeln der Oberläufe von Freiberger und Zwickauer Mulde die Wasserstände bereits zurückgehen, verzeichnet Bad Düben eine gleichbleibende Tendenz auf hohem Niveau. Das gegenwärtige Wetter, der Sättigungsgrad der Böden und die auf Acker- und Wiesenflächen angesammelten Wasserflächen erschweren den Abfluss des Hochwassers.
In Dessau wird der Scheitelpunkt laut Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst in den frühen Morgenstunden des morgigen Tages erwartet. Schon jetzt finden an den Deichen der Mulde Kontrollgänge statt.
08.02.2006 Pegel von Elbe und Mulde steigen zurzeit
- Fallende Temperaturen sorgen für Entschärfung -
Die Pegel von Elbe und Mulde werden in den kommenden Tagen ansteigen. Dabei kann die Alarmstufe I erreicht werden.
Ursache sind größere Niederschlagsmengen und die einsetzende Schneeschmelze. Höhere Abflussmengen wurden sowohl am Oberlauf der Elbe als auch an den Zuflüssen von Zwickauer und Freiberger Mulde registriert.
Inzwischen prognostiziert der Deutsche Wetterdienst allerdings wieder fallende Temperaturen, so dass eine Verschärfung der Hochwasser-situation nicht zu erwarten ist.
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