Chronik Eidelstedt

Das Dorf Eidelstedt, in der Herrschaft Pinneberg, wurde im Jahre 1266/69 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem Jahre 1912 gehörte Eidelstedt zu dem Amtsbezirk Stellingen, wurde im Jahre 1924 selbständiger Amtsbezirk. Im Jahr 1927 wurde Eidelstedt in Altona eingemeindet und kam mit ihm 1937/38 zu Groß-Hamburg.

1347 wurde es zu Eppendorf eingepfarrt und 1770 zu Niendorf. Seit 1906 besitzt Eidelstedt eine eigene Kirche. Im Jahre 1350 wurde die gräfliche Wassermühle das erst mal erwähnt. Von dort aus bezog das Hamburger Domkapital Einkünfte. Im Jahre 1844 wurde über Eidelstedt die erste Eisenbahn von Kiel nach Altona geführt. Bis heute sind Betriebs- und Rangierbahnhof Schwerpunkt des Stadtteils.

Durch die Ansiedlung zahlreicher Industriegebiete, dem Bau des Rangierbahnhofes und somit den Siegeszug der Eisenbahn, veränderte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Struktur Eidelstedts. Lange lebten am Haseldorfer Weg nur die Angestellten der Bahn.Für diese wurden eigene Wohnsiedlungen geschaffen.

Der kulturelle Teil Eidelstedts ist wohl das 1980 eröffnete Bürgerhaus mit der Elternschule und dem Heimatmuseum. Das Bürgerhaus war früher ein Schulgelände. 1984 wurde das Eidelstedter Heimatmuseum im Eidelstedter Bürgerhaus gegründet. Hier findet man heute noch sehr viel von der Vergangenheit Eidelstedts. In dem letzten Reetdachhaus, dem \"Haus Koyen\", lebte bis 1969 der Architekt und Heimatmaler August Koyen.

1985 wurde das Eidelstedt Center mit Busbahnhof eröffnet. Somit hat Eidelstedt im Gegensatz zu vielen anderen Stadtteilen Hamburgs ein eigenes Zentrum. Hier findet auch dreimal die Woche Markt statt.

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