Max Frisch Friedenau
Wo Günter Grass seinen Butt kaufte und MaxFrisch nachts im Pyjama durch die Straßen lief
Seit der Gründung vor mehr als 130 Jahren als Villenkolonie Friedenau ist dieser Ortsteil Schöneberg bis heute ein Hort für Künstler geblieben. Frisches Grün, Straßen und Plätze, die zum Flanieren einladen und die prächtige Behaglichkeit hoher Räume kommen einem anspruchsvollen Publikum entgegen.
In den 60er und 70er Jahren wies Friedenau die größte \'Dichterdichte\' Berlins auf. Berlin als politisches Brennglas zwischen Ost und West bildete einen Anziehungspunkt für gesellschaftskritische Schriftsteller. Friedenau wurde ein Ort zum Schreiben für sie.
Mit Selbstzeugnissen von Günter Grass, Uwe Johnson, Max Frisch und Erich Kästner, vorgetragen vor ihren Wohnhäusern, wird der Spaziergang zu einer Manifestation Friedenaus als einem literarischen Lebensort und ersetzt ein Semester Germanistik.
Max Frisch