Porzellanzentrum Wunsiedel-im-Fichtelgebirge

Grundlage für die Entwicklung des europäischen Porzellanzentrums in der Region bildete die Niederlassung C. M Hutschenreuther in Hohenberg 1814. Seinem Beispiel folgten u. a. die Porzellanfabriken Lorenz Hutschenreuther (Sohn des C. M H.) in Selb 1856, Jakob Zeidler & Co in Selb 1866, Schumann in Arzberg 1891, Winterling in Röslau 1906, und Krautheim Adelberg in Selb 1912. Gründe für die Ansiedlung der Porzellanindustrie in diesem Teil Deutschlands waren die enormen Kaolinvorkommen im nahegelegenen böhmischen Karlsbader Becken bei Zedlitz. Zur Befeuerung der Brennöfen fand man im Fichtelgebirge ausreichende Mengen Brennholz. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Selb und seine näherere Umgebung zum Weltzentrum der Porzellanindustrie.



Heute sind die Marktführer Rosenthal/Hutschenreuther und viele weitere Firmen in diesem Bereich angesiedelt. Alle Firmen im Landkreis Wunsiedel haben bei ihren Produktionsstätten Werksverkäufe, die das weiße Gold zu oftmals sehr günstigen Preisen anbieten. Die Liste der Unternehmen mit den Öffnungszeiten ist beim Landratsamt Wunsiedel und vielen Gemeinden erhältlich.


Porzellanzentrum