Nachrichten Neuburg-Schrobenhausen

Konzept zum Hegepreis vorgestellt
Trotz der schwierigen Straßenverhältnisse konnte Landrat Dr. Richard Keßler am Mittwochabend nahezu alle Vorsteher der 80 Jagdgenossenschaften des Landkreises im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen zur Arbeitsbesprechung begrüßen. Neben dem Jagdberater Anton Beck, dem Vorsitzenden des Jagdschutzvereins Neuburg a. d. Donau, Hans Eisenschenk, war auch Forstdirektor Wolfgang Oberprieler der Einladung der unteren Jagd- und Forstbehörde gefolgt.

Aktualisierung der Jagdkataster
Wie wichtig ein aktuelles Jagdkataster für den Vorsteher der Jagdgenossenschaft im Rahmen der jeweiligen Beschlussfassung ist, zeigte an diesem Abend Sonja Sander als zuständige Jagdsachbearbeiterin auf. Diese gesetzliche Verpflichtung der Jagdgenossenschaft ist dann vor allem besonders wichtig, wenn große Änderungen in der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen erfolgt sind. Als Beispiele führte sie diesbezüglich Straßenverlegungen, Umgehungen oder Ausweisung neuer Baugebiete an, die dann als befriedeter Bezirk, nicht mehr als jagdbare Fläche gerechnet werden können. Dem Appell eines Vorstehers an die einzelnen Jagdgenossen, Grundstücksverkäufe bzw. Erbsituationen dem Genossenschaftsvorsteher unverzüglich anzumelden, um dessen Arbeit zu erleichtern, konnte hierbei nur zugestimmt werden.



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