Geschichte Straubing

Erst im 8. Jahrhundert nach Christus, nach über 6 Jahrtausenden dauerhafter Besiedlung, wird Geschichtsschreibung im Landkreis mit Hilfe spärlicher schriftlicher Quellen möglich. Einem Besitzverzeichnis des Klosters Niederalteich verdanken einige Orte ihre „erste urkundliche Nennung“, die in die Jahre um 740 zurückdatiert werden kann. Ein Ereignis aus der geschriebenen Biographie des Hl. Willibald fand im Sommer 740 in „linthart“ (Ober- oder Niederlindhart) statt. Dort trafen sich Bonifatius und Willibald mit Suidger, einem der Mächtigsten des damaligen Bayern auf dem Hof eines Ortsadeligen. Willibald erhält dort den Auftrag, ein Kloster in Eichstätt zu gründen, aus dem das spätere Bistum erwuchs. Möglicherweise wird zu dieser Zeit auch in (Pfaff-)Münster am Fuß des Bayerischen Waldes ein erstes Kloster erbaut. Der unwirtliche Bayerische Wald ist der letzte nicht erschlossene Raum. Rodung und Ausbau bedeuten Grunderwerb, Grund und Boden bedeuten Reichtum.

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